Die 4 Grundpfeiler unserer Satzung in konkrete Handlungen übersetzt und kurz erklärt.

mit diesen Projekten möchte der HaNaBet e.V. die Vereins Umgebung besser machen.

Lebensraum in natürlicher Umgebung schaffen

Lebensraum zu schaffen ist momentan in unserer Region eine der größten Aufgaben. Wir haben mit akutem Wohnungsmangel zu kämpfen. Hanabet möchte hier Lösungen anbieten...

Tinyhouse  und Tinyhouse- Siedlungen

Als "Tinyhouses" bezeichnen wir bewegliche Wohneinheiten, für die nur minimale Bodenversiegelungen nötig sind. Mit solchen Wohneinheiten könnte schnell nicht nur günstiger Wohnraum geschaffen werden, sondern sogar Eigenheime, welche ihre Bewohner nicht in "Lebenslange Verschuldung" treiben. Diese Art zu bauen erlaubt es Baulücken die von den Eigentümern noch vorgehalten werden zu nutzen ohne, dass die Eigentümer ihren wertvollen Bauplatz verkaufen müssen. Sie ermöglicht aber auch ganze Siedlungen auf Landwirtschaftlichen Flächen zu erstellen. Der große Vorteil einer solchen Siedlung ist, dass sollte sich die Stadtplanung ändern die Häuser transportabel sind und die Fläche hinterher wieder landwirtschaftlich nutzbar sein wird. Von diesen Siedlungen erwarten wir uns auch eine Naturregeneration, da man die Artenvielfalt auf intensiv bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen durch eine Umwandlung in "Gärten" extrem erhöhen könnte. Durch die Siedlungsstruktur ist außerdem mit guten nachbarschftlichen Beziehungen zu rechnen, da durch den begrenzten eigenen Wohnraum mehr Energie für die Nachbarschaftspflege zur Verfügung steht. 

Lebensgemeinschaften

Das Grundgerüst für einen glücklichen und guten Lebensraum stellt für uns immer noch der Familienverbund dar. Familiäre Strukturen sind der menschlichen Natur am Nächsten und verbreiten daher das meiste Glück. Lebensformen, die diese Familienstruktur nicht haben wie "alleinerziehende", "alleinstehende" oder "verwittwete" Menschen, wollen wir einen Ersatz bieten. Viele große Bauernhäuser bieten Aufgrund ihrer Größe die Möglichkeit solche Lebensgemeinschaften zu schaffen und das Familienkonstrukt zumindest nachzuahmen. Innerhalb des Hauses soll jeder seinen Rückzugsraum haben. Wir wollen auch nicht zu viele "Regeln des Zusammenlebens" vorgeben wie es in anderen "Gemeinschaften" getan wird, es soll jedoch darauf geachtet werden eine gute und unterstützende Nachbarschaft entstehen zu lassen. Der Verein möchte hierbei als Dachgeber Fungieren, der die "Mieten" so anpasst, dass die Häuser erhalten werden können, die darin wohnenden Menschen jedoch nicht überstrapaziert werden. 

Wohnraum wird Lebensraum

Es gibt viele Gartenbesitzer, die die beim Thema Garten und Gartenarbeit zurückschrecken. Deshalb gestalten manche ihre Gärten und Vorgärten eher wie Wüsten, von den bekannten Steingärten über unbelebte Tujahecken bis zu Rasenflächen auf denen kein Käfer zuu finden ist, da nur eine sorte Gras wächst. Doch solch ein Wohnraum kann aus unserer Sicht leider nicht als Lebensraum gewertet werden. In den Gärten der Häuser gibt es die möglichkeit Nieschen zu schaffen um das Leben wieder einzuladen. Wo Lebensraum für Tiere ist, da ist auch Lebensraum für Menschen. Durch das umgestalten von Gärten mit Heimischen Pflanzen und einem Teil als Nutzgarten machen wir aus reinem Wohnraum wieder echten Lebensraum für Menschen. HaNaBet macht es sich zur Aufgabe hier bei der Beratung zur Gartengestaltung bis hin zu einer Naturnahen Gestaltung der Gärten der Stadt mitzuwirken und die Menschen zu motivieren ihre Gärten anzupacken. Außerdem wollen wir bei der Vermittlung von Hilfe oder mit direkter Hilfe bei der Umsetzung aktiv sein.

Arbeitsfläche mit Wohnfläche kombinieren

Im Landwirtschaftlichen Bereich können sich Kleinstbetriebe nur halten wenn sie das Wohnen und das Wirtschaften eng miteinander verbinden können. 
Wir wollen Menschen dabei unterstützen eine Genehmigung für einen Wohnraum auf ihrem Landwirtschaftlich genutzen Gelände zu bekommen um dann dort in enger Verbindung mit der Natur zu Wohnen und zu wirtschaften. 

Ressourcen gemeinsam nutzen und pflegen

Unsere Ressourcen sind begrenzt, diese Aussage ist in aller Munde, doch was können wir tun um unsere Ressourcen effektiver zu nutzen und trotzdem auf nichts verzichten zu müssen. Hannabet möchte hier Lösungen anbieten...

Permakultur-Gärten in der Stadt

Brachflächen gibt es wohl auf jedem Stadtgebiet. Unser Ansatz ist es, aus diesen Flächen kleine Oasen für die Natur und den Menschen in der Stadt zu schaffen. Auf diesen Brachflächen können sich die Bürger wieder mit ihrem Planeten verbinden und selbst Hand bei der "renaturierung" und "bewirtschaftung" anlegen. Die Flächen sollen ganz nach dem Motto der Permakultur nicht nur dem Menschen über Ernteerträge und Erholungsraum dienen, sondern auch Lebensraum für die Natur bieten. Dabei kann bei jeder Fläche ein anderer Fokus gesetzt werden, was immer von den beteiligten Personen abhängt, eine klassische nur auf Erträge ausgelegte Bewirtschaftung lehnen wir hier jedoch ab. 

Geräte und Maschinen verleihen

Wie viele Handwerksmaschinen liegen Tag für Tag ungenutzt in den Kellern der Nation? Das Problem dabei ist vor allem, dass diese Geräte vom herumliegen meist nicht besser werden. Denn was nicht genutzt wird wird auch nicht gepflegt und geht somit kaput. Die Ressourcen die in diesem unendlichen Pool an Geräten steckt ist atemberaubend. Wir wollen mit dem Verein eine Art Verleihhaus für Gebrauchsgegenstände aufmachen. Somit stehen die Dinge den Menschen zur Verfügung und müssen nicht neu produziert und gekauft werden. 

Car-Sharing

Im großen ist Carsharing ein komplexes Thema, Versicherungen, Belegungsplan usw. ist bei einer Stadtweiten Gemeinschaft von Car-Sharern schwer zu regeln. Wir setzen hier auch eher auf die kleinen Lösungen. In guten Nachbarschaften kann es gut klappen, dass man sich ein Auto teilt oder wenn man mal ein größeres Auto braucht dieses tauscht. Wir wollen gerne unterstützen solche kleinen Netzwerke zu gründen. 

Repair-Cafes

Das Talent Dinge zu reparieren oder aus alten Dingen neues entstehen zu lassen spart mehr Ressourcen als wir uns vorstellen können. Leider haben dieses Talent nicht alle Menschen gleichermaßen, bzw. in verschiedenen Gebieten. Wenn diese Menschen nun zusammenkommen und ihre Fähigkeiten ergänzen und weiter geben so können viel mehr Dinge repariert werden und wir schonen Ressourcen und verbringen kostbare Zeit zusammen in der wir das Leben genießen.

Kleidertauschparty

Beim Kleiderschrank kann möglicherweise jeder Deutsche auf 80% verzichten und hätte trotzdem noch genug anzuziehen. 
Doch Jahrelang das selbe anzuhaben wird langweilig, daher kaufen wir neues. Wir wollen diesen Trend durch regelmäßige Kleidertauschpartys abwürgen. hier bekommt man neue Sachen, und kann gleichzeitig die alten loswerden mit dem guten Gefühl, dass sie weiterhin getragen werden. 

Schnippelpartys

Gemeinsam zu kochen macht immer mehr spaß als allein und daher möchten wir in Zukunft zu Schnippelpartys einladen. Heißt jeder bringt etwas mit was er Zuhause so übrig hat und man kocht daraus gemeinsam ein Abendessen. Außerdem kann man auch Foodsharingreste verkochen, welche von Supermärkten oder Restaurants sonst weggeworfen worden wären. 

Dorf- und Stadtteilflohmärkte

Flohmärkte sind eine gute Sache um Ressourcen zu schonen, denn schon das ein oder andere Stück hat auf diese Weise einen neuen Einsatzort bekommen. Vielen ist jedoch der Aufwand zu groß ihre Sachen irgendwo hin zu transportieren und dann dort den ganzen Tag nur hinter dem Stand zu verbringen. Der Dorf-Flohmarkt bringt den Flohmarkt zu den Menschen und die Kunden in das Dorf, so hat man keine Standgebühren und muss die Dinge die verkauft und nicht verkauft werden nicht so weit transportieren. Der HaNaBet möchte diese Flohmärkte in vielen Dörfern inszinieren.


Solidarisch wirtschaften und regionale Wirtschaftskreisläufe Stärken

Unsere Wirtschaft ist zu einer Ellenbogen-Wirtschaft geworden, bei der der Weltmarkt die Preise diktiert und die kleinen Betriebe immer mehr den großen weichen müssen. Nicht nur in der Landwirtschaft, auch in anderen Bereichen ist dieser Trend eindeutig erkennbar. Hanabet möchte hier Lösungen anbieten...

SoLaWi Solidarische Landwirtschaft

Landwirtschaft ist heute nicht mehr das was sie einmal war. Lebensmittel werden heute mehr Industriell als Handwerklich herangezogen. Kleine Betriebe die einen anderen Weg einschlagen wollen und wieder mehr mit der Natur wirtschaften wollen müssen um zu überleben ihre Produkte fast selbst vermarkten. Diese Vermarktung stellt die meisten vor eine große Herausforderung, da sie massig Zeit und Menschliche Arbeitskraft benötigt die dringender bei der Landbewirtschaftung gebraucht würde. Dieses Problem wollen wir mit dem bewährten Konzept der "solidarischen Landwirtschaft" beseitigen. Hierbei stellt ein Landwirt seine gesamten Erträge / seine Ernte zur Verfügung und sagt was er an Geld benötigt um davon Leben zu können. Eine Gruppe von Konsumenten teilt diese Kosten untereinander solidarisch auf (jeder so viel er tragen kann) und teilt sich damit auch die Ernte des Landwirts. Unser Verein möchte solch eine Art der Landwirtschaft möglich machen indem er Konsumenten und Landwirte zusammenbringt.

Regionalwährung

Geld ist allgegenwärtig, immer scheint überall zu wenig davon da zu sein und doch verschwindet es nicht. Es wird lediglich umverteilt und zwar wie es das bisherige System vorgibt von denen die wenig haben zu denen die viel davon haben. Deshalb ist Ged nicht grundsätzlich etwas schlechtes, es ermöglicht den Handel mit Wahren und Dienstleistungen ohne direkten Tauschhandel. Und doch hat unser herrschendes Geld einen gravierenden Fehler, der es zwingt immer zu denen zu wandern die schon viel davon haben.
Der Fehler:
Geld wird nicht "schlecht", es verliert seinen Wert nicht und ist damit jedem anderen Wirtschaftsgut überlegen. Alles hat einen natürlichen Wertverlust, vom Apfel bis zum Haus, keine Dienstleistung und kein Gegenstand wird im Laufe seines Lebens nicht weniger Wert (vielleicht abgesehen von Sammlerstücken)
Damit erhält Geld die Fähigkeit sich dem Wirtschaftskreislauf zu entziehen, was diesen dann zum erliegen bringt. Und wie beim Naturkreislauf gilt wenn ein Teil nicht mehr mitspielt funktioniert er nicht mehr!!
Wir haben ein Geldkonzept entwickelt, das dem Geld den Vorteil der "hortbarkeit" nimmt und es so wieder zu einem fairen Mitspieler im Wirtschaftskreis macht. Das Grundprinzip stammt von Silvio Gesell, der schon 1890 das Buch "die natürliche Wirtschaftsordnung" verfasste und dessen Gedankengut leider bis heute von der Finazwelt untergebuttert und wird. Grundprinzip ist, dass Geld einem "natürlichen" verfall ausgesetzt ist, welcher dann durch die öffentliche Hand wieder investiert wird und der Allgemeinheit zugute kommt.
Durch dieses Geld kann nur derjenige der sich am Wirtschaftskreislauf beteiligt Geld bekommen, wer sich nicht mehr beteiligt der kann sein Geld aufbrauchen, dieses Geld wird sich jedoch nicht wie bisher mehren, sondern je länger es nicht am Kreislauf teilnimmt desto weniger wird es. Es kann vor diesem Zerfall nur "gerettet" werden in dem man es anderen zur Verfügung stellt, damit diese damit für einen am Wirtschaftskreis teilnehmen. 
mehr dazu hier

Unterstützung unter Betrieben

Jeder hat seine ganz speziellen Talente und Begabungen. Während sich einer beim schreiben von Texten leicht tut, ist ein anderer super dabei ein Auto zu reparieren. Unter normalen Umständen werden diese Fähigkeiten unter den Betrieben in Form von Geld ausgetauscht. Doch hier will die Allgemeinheit immer einen Teil abhaben (in Form von Steuern). Wir wollen im Verein auch die Möglichkeit bieten, dass sich die Mitglieder mit ihren Fähigkeiten gegenseitig aushelfen und so bei kleineren Diensten einen direkten Tausch von Dienstleistung zu Dienstleistung ermöglichen.
Hierzu dient auch unser Tauschring. Schaut ihn hier einmal näher an und macht bei interesse gerne mit. 

Soziale Strukturen schaffen

Unsere Gesellschaft wird mehr und mehr individualisiert. Damit meinen wir, dass wir immer mehr zu Einzelkämpfern herangezogen werden. Der soziale Umgang ist jedoch ein Grundbedürftniss des Menschen und äußerst wichtig für sein Wohlbefinden und seine Entwicklung. Um diesen Umgang zu gewährleisten sind gewisse Strukturen nötig, in denen sich ein Mensch bewegen kann. Hanabet möchte hier Lösungen anbieten... 

Treffpunkte

Menschen brauchen Treffpunkte an denen man sich begegnen kann und einfach ungezwungen gemeinsam Zeit verbringen kann. Sei es eine Feuerstelle oder eine schöner Platz an einem See. Es müssen Plätze sein, zu denen man kommen kann und sich ohne sich vorher zu verabreden den ein oder anderen Menschen trifft. Diese Orte können in der Stadt oder auch auf dem Land sein, doch sie müssen geschaffen und gepflegt werden, und genau das macht sich HaNaBet zur Aufgabe.

Frauen- und Männerkreise

Gruppen von gleichgeschlechtlichen können eine große Stütze in unserem Alltag sein. Hier kann man einfach sein wie man ist, muss sich nicht verstellen und kann seine Sorgen und Ängste mit Menschen Teilen die einen manchmal sogar besser verstehen als der Partner oder die Partnerin. Hanabet möchte diese Kreise die teilweise schon bestehen aufspühren und vermitteln und vielleicht auch eigene anbieten. 

Kinderbetreuung

Kinderbetreuung ist in unserer heutigen Zeit und gerade in unserer Region ein großes Thema. Kitas und Kindergärten sind voll und so manch einer findet keinen Platz mehr. Doch nicht nur dieser Notstand veranlasst uns hier tätig zu werden, es ist auch das Aufwachsen unserer Kinder also der nächsten Generation das wir positiv beeinflussen wollen. Die verbindung zur Natur soll gestärkt werden und so ein natürlicher Schutzmechanismus ausgelöst, welcher später dann das Handeln spürbar beeinflusst, da sich der Mensch als Teil der Natur und nicht als abgekapseltes Wesen sieht. Bei den kleinsten ist es noch am leichtesten diese Verbundenheit zu stärken, da sie noch nicht so sehr in unserer materialistischen Konsumwelt gefangen sind. HaNaBet würde hier gerne aktiv werden und als Träger eines "Kinder-gartens" in Leutkirch auftreten in dem ähnlich wie im Wald-Kindergarten die Kinder meist draußen im freien sind und die Natur entdecken.

Kulturveranstaltungen

Kleine Konzerte oder Musikjams, Tanzabende oder andere Veranstaltungen die das Kulturelle Leben wiederspiegeln und die freude am Leben steigern. Alles in kleinem und "Umweltverträglichen"-Rahmen. Weg von den Musikfestivals mit 100 000en von Menschen, weg von den Konflikten die bei solchen übergroßen ansammlungen entstehen, hin zu  familiären und friedlichen kleinen Veranstaltungen. Diese "Mini-Veranstalungen" möchte der HaNaBet fördern, da sie Menschen wieder wirklich zusammenbringen.

Vereinsleben

Warum sind Menschen in Vereinen? Brauchen wir dieses Gruppen und Zusammengehörigkeitsgefühl um Glücklich zu sein? Wir glauben Ja, und daher wollen wir ein Vereinsleben aufbauen, in dem sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen und gemeinsame Abende verbringen. Vielleicht gemeinsamen Hobbys nachgehen oder gemeinsam ein Projekt starten. Die Möglichkeiten sind groß und wir wollen sie ausschöpfen. 

Altenpflege in Gemeinschaft und doch zuhause

Viele Alte Menschen leben leider allein in ihren großen Häusern, welche oft auch noch einen großen Garten haben. Einige gehen daran kaputt, weil sie die Dinge nicht mehr "verschaffen" und das Haus und den Garten nicht mehr instand halten können. Doch sie wollen ihr gewohntes Umfeld im alter auch nicht mehr verlassen. 
Eine Möglichkeit die Hanabet hier vorschlagen möchte sind Tinyhouses für den übergang in den Garten platzieren. 
Es gibt zwei Möglichkeiten dies zu nutzen. 
1. der ältere Mensch ist bereit in solch ein Haus zu ziehen und macht so sein großes Haus frei für eine Familie die ihn dann mitversorgen kann.
2. ein Paar zieht in den "Garten" und kümmert sich um Haus und Garten und evt. noch um die ältere Person, und sichert sich somit ein Vorkaufrecht am Haus
HaNaBet würde hier gerne vermitteln.

Du willst mehr über unsere Projekte erfahren? Dann nimm Kontakt zu uns auf. 

"Die Gründergedanken"

Bei der Vereinsgründung ging es uns darum wieder eine kleinräumige Landwirtschaft möglich zu machen. Heute bewirtschaftet eine Familie im schnitt über 50 Hektar Land um überleben zu können. Wir wollten eher 50 Familien, die jeweils einen Hektar Land bewirtschaften und davon leben.  Um dieses übergeordnete Ziel zu erreichen hat sich der Verein 2019 gegründet. Doch schon bei der Gründung war den meisten klar, dass es noch ein weiter Weg bis zu diesem Ziel sein würde. Bevor solche Landwirtschaftlichen Kleinstbetriebe wirklich Fußfassen könnten muss noch einiges anderes geschehen. Daher macht sich der Verein im Moment auf den Weg den Boden vorzubereiten um dann die gewünschte Saat auszubringen.
Den Boden vorbereiten heißt in unserem Fall die Gesellschaft vorbereiten. Denn sie ist das Fundament auf dem solche Betriebe stehen können. 
Daher versuchen wir erst einmal über Bewusstseinsbildende Maßnahmen den Menschen die Liebe zur Natur und zu ihren Lebensmitteln näher zu bringen. Wenn dieses Bewusstsein gereift ist, so sind die Menschen auch bereit den echten Preis für ihre Lebensmittel freiwillig zu bezahlen. Wer weiß wie viel mühe in einer ohne Spritzmittel herangezogenen Kohlrabi steckt, der wird sie auch für einen etwas höheren Preis kaufen. 

Wer schon einmal Gemenschaft erleben durfte, der freut sich wenn mehr Orte für Gemeinschaft entstehen und wird deren wachsen auch unterstützen. 

Warum dieser Verein?!

Hanabet… 1 Hektar ist genug!!

Immer mehr Menschen wünschen sich wieder eine kleinbäuerliche Landwirtschaft. Immer mehr Wissenschaftler fordern eine kleinbäuerliche Landwirtschaft. Immer mehr junge Menschen haben Interesse eine kleinbäuerliche Landwirtschaft zu betreiben.

Die UN ist sich einig, dass wir in Zukunft die Welt nur in einem dezentralen System mit vielen Kleinbetrieben  versorgen können. Denn im Gegensatz zu unserer Industriellen Landwirtschaft können diese Betriebe mit der Natur arbeiten. Bei richtiger Wirtschaftsweise kann ein Kleinbetrieb mit geringstem Maschinellem Einsatz sogar mehr Nahrungsmittel produzieren als ein Agrarriese. Das funktioniert natürlich nur über die Vielfalt, in der solch ein Kleinbetrieb deutlich überlegen ist und somit der Natur und dem Menschen einen Dienst erweist.

Doch wie bekommen wir das hin? Wie bekommen wir den Wandel von wenigen Landbewirtschaftern mit großen Maschinen zu vielen Landbewirtschaftern mit kleinen oder gar keinen Maschinen hin? Der Verein Hanabet möchte den Traum voran bringen. Der Verein will versuchen ein Umdenken herbeizuführen und die sich bildenden „mini-Betriebe“ bestmöglich zu unterstützten. 

Natürlich können diese „Mini-Farmen“ nicht mit den Preisen im Supermarkt mithalten. Doch stimmt das überhaupt? Der höhere Preis liegt laut vor allem an den Subventionen die in die Industrielle Landwirtschaft fließen. Ohne diese öffentlichen Gelder wäre ein echter Wettbewerb in der Landwirtschaft wieder Möglich und die Kleinbetriebe hätten wieder eine echte Chance. Natürlich müsste der Bürger dann den Preis direkt am Produkt und nicht indirekt über Steuergelder bezahlen. Doch der Effekt beim direkt bezahlten Preis hat eindrucksvolle positive Aspekte. Wir behalten den Wert damit in unserer Region. Das Geld wird vom Finanzmarkt in einen echten Markt geführt und kurbelt somit die Wirtschaft auf eine nachhaltige Art und Weise an. 

Wir sind uns sicher, dass wir einen Wandel bewegen können und deshalb betreiben wir diesen Verein!

Was hat der Verein vor? Wie will er die Ziele umsetzen?

Gemeinsam mit der Natur leben... Der Natur bei der Regeneration im Einklang mit menschlichem Leben helfen. Das hat sich unser Verein zum Auftrag gemacht. 

Wir sind der Meinung, dass sich dieses Ziel am besten umsetzen lässt wenn wieder mehr Menschen ein Stück land zum bewirtschaften bekommen und sich kleinst-Landwirtschaftsbetriebe entwickeln können. 

Diese Kleinstbetriebe sollen ca. 1ha Fläche haben und ihre bewirtschafter sollen auf diesem Hektar im Einklang mit der Natur leben und wirtschaften.

Doch wir wollen nicht nur in der Betriebsgröße und Wirtschaftsweise eine Veränderung erwirken. Auch in der Art zu Bauen. Sollte der Betrieb aufgegeben werden so soll die Wohnmöglichkeiten wieder so verschwinden wie sie gekommen ist. Dies ist durch Jurten, Tinyhouses oder Bauten aus reinen Naturmaterialien möglich. 

Ein solches Leben als "Kleinsbetrieb" und das Leben im Tinyhouse fördert natürlich die "Abhängigkeit von den Menschen in der Umgebung, also den Nachbarn und regt somit das gesellschaftliche Zusammenwachsen das über die letzten Jahrzehnte verloren ging wieder an. Wenn sich nun ein Ring solcher Betriebe bildet sind Orte an denen Kultur gelebt wird und in der die Menschen wieder aufeinander zugehen nicht weit. 

Auch ein wichtiger Punkt ist das nutzen von Ressourcen in einer solchen Nachbarschaft, denn nicht jeder kann alles besitzen, und so wollen wir Möglichkeiten schaffen Dinge gemeinsam zu nutzen und zu leihen. 

Wir wollen eine solche Nachbarschaft im Allgäu schaffen, da wir hier ein gutes Gefühl haben, dass die Zeit für ein solches zukunftsfähiges Konzept zu leben gekommen ist. 

Wer den Weg mit uns gehen möchte und uns bei der Umsetztung unserer Ziele unterstützen will ist herzlich eingeladen mitzuwirken.

Ein etwas detaierteres Konzept findest du hier:


Der Verein HANaBet stellt sich zur Aufgabe im Sinne der Nachhaltigkeit ein natürliches Zusammenleben von Mensch und Natur zu ermöglichen.
 
Dies soll durch die Schaffung von 1 Hektar-Naturbetrieben geschehen. Diese Kleinstbetriebe werden achtsam mit der Natur wirtschaften und so gewährleisten, dass unser Ziel erreicht wird.
 
Durch den Zusammenschluss vieler 1 Hektar-Naturbetriebe können wir an einem Platz gemeinsam am Erreichen dieser Aufgabe noch effektiver arbeiten.
Ein „Haupthof“ kann das Herz dieses Zusammenschlusses sein und von den Betrieben für öffentliche Arbeit genutzt werden.
 
Hier kann eine direkte Vermarktung der Produkte stattfinden, ein Cafe mit kulturellem Angebot platziert sein, und vieles mehr.
 
Angesichts der vielen brisanten  Themen auf der Welt, sehen wir es als Notwendigkeit, andere Wege zu gehen und dieser Verein soll dies möglichst vielen Menschen ermöglichen.

Es soll nicht mehr 1 Bauer 50 Hektar bewirtschaften, sondern 50 Bauern jeweils 1 Hektar.
 
 
 
Ressourcen nutzen und pflegen

Ein "Dorf", bestehend aus 1. Hektar-Naturbetrieben und der Kooperative, bildet die Grundlage, nachhaltig mit Ressourcen umzugehen.

Die Kooperative ist ein großes Gebäude, welches öffentlich genutzt wird, zum teilen von Räumen und Geräten.

Beispiele: Waschküche, Wirtschaftsraum, Werkstätten,
                 Geräteschuppen, Cafe, Bibliothek, Hoflädele, ...

Im Weiteren möchten wir anhand einer Gegenüberstellung aufzeigen, wo pfleglicher Umgang mit Ressourcen von Nöten ist und wie wir das machen werden.
 
Gegenwärtig brisante                         Lösungen mit HANaBet 
Themen
               
Humusabbau                                        Humusaufbau durch Permakultur, 
                                                             Kompost, verschiedene  Mulchtechniken, …
 
Insekten,- und Artensterben                 Anpflanzen von Bäumen, Hecken,    

  •   Sträucher, Waldgärten, Schaffung von vielseitigen Landschaften, …

 
Flächenversiegelung                             Renaturalisierung von
(Ca. 60 Ha pro Tag in D)                       Industrie,- und Militärbrachen,       
                                                              Monokulturflächen, Transportable Bauten,
                                                              klein halten des Wegenetzes für Autos.
 
Ressource Wasser                                 natürliche Filter, Schilf-
                                                               Kläranlagen, Trockentolletten   
                                                               (Prof. Dr. Otterpol), …
 
Aussterben der Dörfer                           Durch die Kleinbetriebe
                                                               schaffen wir, Arbeit und Leben
                                                               an einem Patz zu vereinen,
                                                               Erhaltung der Handwerkskünste,
                                                               kulturelles Angebot schaffen, …
                                                       
Solidarische Wirtschaft

HANaBet baut auf viele kleine Betriebe und solidarische Arbeitskreise, durch die viele Prozesse vereinfacht werden, und durch die jeder Einzelne Vorteile hat.

Beispiele: kurze Wege, Fahrzeuge teilen, offenes Büro, Nahrungs Vorrat, Bibliothek, Sammelbestellung, gut eingerichtete  Werkstätten, …

Die Postwachstumsökonomie (Niko Paech)= untereinander wirtschaftliche Kreisläufe schließen und mit so wenig wie möglich Aufwand, den höchstmöglichen Nutzen/Komfort zu schaffen.
Dem kommen wir durch den HANaBet ein gutes Stück näher.

Das Almenderecht gibt uns die Möglichkeit die Bodenrechte in eine natürliche Form zu bringen. Das Eigentumsrecht wird abgegeben, und durch z.B. eine Stiftung geschützt. An die Stelle des Eigentumsrechts tritt das Besitzrecht. Der Besitz kann auf Lebenszeit genutzt und danach weitergegeben werden, solange die Nutzung mit im Sinne der Stiftungssatzung erfolgt.

Der Besitz kann nicht veräußert werden.
                                                               
Anwendung findet das Almenderecht für HANaBet, indem das Land und öffentliche Gebäude dem Verein überschrieben sind, und jeder seinen Platz zum Leben (+- 1ha) in Besitzt nehmen darf.

Möglichkeiten zur Finanzierung zum Kauf von Land sind vielfältig und können bei konkreten Projektvorhaben erörtert werden.

- privat Finanzieren
- staatlich zu Verfügung gestellte Liegenschaften
- Mietshaussyndikat
- Triasstiftung
- Spenden
- Croudfunding
- …


Soziale Strukturen schaffen
Gute soziale Strukturen basieren immer auf einem achtsamen Umgang mit uns und unserer Umgebung. Wenn wir es schaffen mit der Natur wieder achtsam umzugehen, so fällt es uns nicht schwer die Mitmenschen in diese Achtsamkeit mit einzubeziehen.
Für das Zusammenleben an sich schaffen wir durch die Kooperativen eine Basis. Hier können Events und Kurse stattfinden um die Gemeinschaft in der Gesellschaft zu stärken.

Der HANaBet bietet viele Möglichkeiten für soziale Strukturen, hier ein paar aufgeführt:

- Erlebnis-Pädagogik / Wildnis-Pädagogik
- Kulturveranstaltungen wie Konzerte
- Lernorte für Kinder
- Malort
- Tanzkurse
- Chor / Band
- Naturlehrpfad
- arbeiten mit Tieren
- Grillfeste
- Badesee
- Theaterprojekt

Außerdem lassen sich verschiedene Modelle unkompliziert realisieren und ausprobieren wie z.B.:
- Mehrgenerationen wohnen
- Integrationsprojekte für Migranten


Wir laden alle Menschen dazu ein, mit uns diesen Weg zu gehen, um Flora, Fauna und Mensch wieder ins Gleichgewicht zu bringen.


Jetzt machen, in gesunder Eile!  Zum Wohle Aller !